Kategorie-Archiv: AfD Bayern

AfD-Fraktion im Landtag hat Doppelspitze gewählt

Große Mehrheit für Landesvize Ebner-Steiner und Bio-Bauer Plenk
MÜNCHEN. Katrin Ebner-Steiner und Markus Plenk führen die neue bayerische AfD-Landtagsfraktion als gleichberechtigte Doppelspitze. Das haben die 22 Abgeordneten bei der konstituierenden Sitzung im Landtag in München mit großer Mehrheit beschlossen. Auf Ebner-Steiner entfielen 16 Ja- und sechs Nein-Stimmen. Es gab fünf Mitbewerber. Plenk erhielt 16 Ja- sowie fünf Nein-Stimmen bei einer Enthaltung. Es gab einen Mitbewerber.

Als Vize-Fraktionsvorsitzende wurden von den 22 neuen Abgeordneten gewählt: Richard Graupner aus Schweinfurt (Unterfranken), Roland Magerl aus Weiden (Oberpfalz) und Ingo Hahn aus Fürstenfeldbruck (Oberbayern). Parlamentarischer Geschäftsführer wurde Christoph Maier aus Memmingen (Schwaben) und sein Stellvertreter in diesem Amt ist Ferdinand Mang aus Roth (Mittelfranken). Als Kandidat für den Posten des Vize-Landtagspräsidenten wurde Uli Henkel aus München gewählt.

Die 40 Jahre alte vierfache Mutter und gelernte Bilanzbuchhalterin Ebner-Steiner stammt aus Deggendorf. Sie hatte in der AfD-Hochburg Niederbayern auf Listenplatz eins kandidiert und in ihrem Stimmkreis Deggendorf 16 Prozent erzielt. Landesweit kam die AfD auf 10,2 Prozent. Die neue Abgeordnete versteht sich als „moderne Konservative mit großer Liebe zu Bayern“. Förderung der Familie, Erhalt der heimatlichen Kultur und Traditionen gehören zu ihren Kernanliegen.

Der 49 Jahre alte Plenk ist Bio-Landwirt, studierter Betriebswirt und Unternehmensberater. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er kandidierte im Stimmkreis 130 Traunstein und auf der Liste von Oberbayern mit Listenplatz 3. Seine politischen Schwerpunkte sind die Wiederherstellung der inneren und äußeren Sicherheit, die Stärkung von Mittelstand und bäuerlichen Familienbetrieben. Zudem möchte er Vereine und Heimat fördern, Bürokratie abbauen sowie die Grund- und Erbschaftssteuer abschaffen. Sein Motto lautet „Mehr Bayern, weniger EU“.

Übersicht: Die 22 gewählten Abgeordneten der AfD

Oberbayern
Franz Bergmüller (von Listenplatz 1)
Uli Henkel (von Listenplatz 2)
Markus Plenk (von Listenplatz 3)
Andreas Winhart (von Listenplatz 5)
Prof. Dr. Ingo Hahn (von Listenplatz 9)
Dr. Anne Cyron (von Listenplatz 22)

Niederbayern
Katrin Ebner-Steiner (von Listenplatz 1)
Josef Seidl (von Listenplatz 4)
Ralf Stadler (von Listenplatz 5)

Schwaben
Markus Bayerbach(von Listenplatz 1)
Gerd Mannes (von Listenplatz 2)
Ulrich Singer (von Listenplatz 3)
Christoph Maier (von Listenplatz 5)

Oberpfalz
Roland Magerl (von Listenplatz 1)
Stefan Löw (von Listenplatz 3)

Oberfranken
Martin Böhm (von Listenplatz 1)
Jan Schiffers (von Listenplatz 4)

Mittelfranken
Raimund Swoboda (von Listenplatz 1)
Dr. Ralph Müller (von Listenplatz 2)
Ferdinand Mang (von Listenplatz 4)

Unterfranken
Christian Klingen (von Listenplatz 1)
Richard Graupner (von Listenplatz 2)
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AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag
Vorsitzende
Katrin Ebner-Steiner
Markus Plenk
Maximilianeum – Max-Planck-Straße 1 – 81675 München
Postanschrift: Bayerischer Landtag – 81627 München

Pressekontakt
Harald Kaliwoda
HK Politische Kommunikation für AfD Bayern
Mobil 0171 41 66 242
Mail harald.kaliwoda@afdbayern.de
Bayerischer Landtag
Büro (MdL) Katrin Ebner-Steiner
1. Stv. AfD-Landesvorsitzende Bayern

Die 22 gewählten AfD-Abgeordneten der Landtagswahl stehen fest

MÜNCHEN. Die AfD ist mit 10,2 Prozent und 22 Mandaten sehr erfolgreich in den neuen bayerischen Landtag eingezogen. Nach dem prozentualen Ergebnis stehen nun auch die Namen der gewählten neuen Abgeordneten fest. Das geht aus dem vorläufigen amtlichen Endergebnis hervor. Die konstituierende Sitzung des Parlaments findet voraussichtlich am Montag, den 5. November statt.
Überblick zu allen gewählten Kandidaten ist unter dem Link aufrufbar: https://www.landtagswahl2018.bayern.de/gewaehlte.html

Gewählte Abgeordnete der AfD nach Bezirken

Oberbayern
Franz Bergmüller (von Listenplatz 1)
Uli Henkel (von Listenplatz 2)
Markus Plenk (von Listenplatz 3)
Andreas Winhart (von Listenplatz 5)
Prof. Dr. Ingo Hahn (von Listenplatz 9)
Dr. Anne Cyron (von Listenplatz 22)

Niederbayern
Katrin Ebner-Steiner (von Listenplatz 1)
Josef Seidl (von Listenplatz 4)
Ralf Stadler (von Listenplatz 5)

Schwaben
Markus Bayerbach(von Listenplatz 1)
Gerd Mannes (von Listenplatz 2)
Ulrich Singer (von Listenplatz 3)
Christoph Maier (von Listenplatz 5)

Oberpfalz
Roland Magerl (von Listenplatz 1)
Stefan Löw (von Listenplatz 3)

Oberfranken
Martin Böhm (von Listenplatz 1)
Jan Schiffers (von Listenplatz 4)

Mittelfranken
Raimund Swoboda (von Listenplatz 1)
Dr. Ralph Müller (von Listenplatz 2)
Ferdinand Mang (von Listenplatz 4)

Unterfranken
Christian Klingen (von Listenplatz 1)
Richard Graupner (von Listenplatz 2)

AfD Bayern sagt ein großes Dankeschön an alle Wähler und Wahlkampf-Helfer

Stellvertretende Landesvorsitzende Ebner-Steiner ist mit Ergebnis sehr zufrieden / Zwei Dutzend Abgeordnete bilden künftig starke Oppositions-Fraktion

MÜNCHEN. Es ist geschafft: Die AfD zieht mit einem Wahlergebnis von 10,2 Prozent und zwei Dutzend Abgeordneten in den bayerischen Landtag ein. „Dafür sage ich vor allem unseren Wählern und den vielen Wahlkampf-Helfern ein großes Dankeschön“, erklärte die stellvertretende Landesvorsitzende und künftige Abgeordnete Katrin Ebner-Steiner.

Die AfD habe mehrere Wahlziele erreicht: Das Ergebnis ist zweistellig, es liegt etwas über den letzten Prognosen und die Partei ist fünf Jahre nach ihrer Gründung endlich auch in Bayern im Landesparlament. „Das war überfällig, weil Bayern das größte Bundesland ist und weil wir den größten Landesverband stellen, mit 5.000 von 30.200 Mitgliedern bundesweit“, erläuterte Ebner-Steiner am Tag nach der Wahl vor der Bundespressekonferenz in Berlin. Zudem habe die AfD maßgeblich dazu beigetragen, dass die absolute Mehrheit der CSU beendet wurde, weil sie fast ein Viertel ihrer Mandate verloren hat.

Besonders erfreut zeigt sich Ebner-Steiner darüber, dass die SPD bei der Zahl der Sitze durch das Wählervotum halbiert wurde und prozentual in den einstelligen Bereich abgesackt ist. „Die AfD liegt klar vor der SPD und wir sind im Landtag doppelt so stark, wie die FDP“, betonte die stellvertretende Landesvorsitzende. In ihrem Stimmkreis Deggendorf hat sie sogar 16 Prozent erzielt und liegt damit 60 Prozent über dem Landesergebnis. Niederbayern ist weiter AfD-Hochburg mit 13,4 Prozent. In Deggendorf ist die AfD zweitstärkste politische Kraft geworden. In Neuschönau im Landkreis Freyung-Grafenau räumte die AfD sogar 21,4 Prozent der Zweitstimmen ab.

Laut Wählerwanderungs-Analyse hat die AfD 160.000 ehemalige Wähler der CSU für sich gewonnen, 60.000 von den Freien Wählern und 30.000 von der SPD. „Wir haben auch maßgeblich zur zehnprozentigen Steigerung der Wahlbeteiligung beigetragen“, meinte sie. Zudem hätten 180.000 bisherige Nichtwähler AfD angekreuzt.

„Ich bin mit dem Wahlergebnis sehr zufrieden“, sagte die stellvertretende Landesvorsitzende gegenüber der Presse und verwies auf den Sonderfaktor Freie Wähler. Die gebe es nur in Bayern, sie seien bereits seit zehn Jahren im Landtag und mit zweistelligem Ergebnis. Dadurch sei ein sehr großer Teil des bürgerlich-konservativen Wählerpotenzials gebunden worden, das sonst der AfD noch mehr Stimmen gebracht hätte. „Gäbe es die Freien Wähler in Bayern nicht, dann hätten wir schon bei den Umfragen, und jetzt beim Endergebnis, mindestens noch fünf Prozent oben drauf gehabt“, ist sich die neue Landtagsabgeordnete sicher.

In Mamming in Niederbayern hatte der Bezirk eine große Wahlparty organisiert, zu der 100 Pressevertreter und rund 200 Gäste gekommen waren. Neben Ebner-Steiner und dem Bundestagsabgeordneten Stephan Protschka als Gastgeber und Bezirksvorsitzenden, war auch die Fraktionschefin im Bundestag Alice Weidel gekommen. Nach den ersten Hochrechnungen forderte sie am Rednerpult Neuwahlen und sagte das Ende der Ära von CDU-Kanzlerin Angela Merkel voraus.

Den Wahlerfolg der Grünen kommentierte Ebner-Steiner mit dem Hinweis: „Die haben sich zu früh gefreut und Konfetti geworfen, denn statt schwarz-grün zeichnet sich nun eine Koalition von CSU und Freien Wählern ab, die bereits fünf Ministerien fordern.“

„Der brüllende bayerische Löwe ist allerdings schwer angeschossen“, findet sie mit Blick auf die hohen Verluste der CSU: 10,5 Prozent weniger Stimmen und 16 Mandate weniger in der Fraktion. Auch die SPD hat 10,9 Prozent weniger und büßt 20 Mandate ein. „Union und SPD sind die großen Wahlverlierer in Bayern wie im Bund“, betonte die AfD-Landesvize, und fügte hinzu: „Das ist ein deutliches Signal an die Große Koalition, denn Merkel muss endlich weg.“

Link Wahlergebnisse:

https://landtagswahl.br.de/esvdata/soft/ec/ltwby18-default/br24/index.html?studio=br24&playout=ltwby18-default

https://www.landtagswahl2018.bayern.de/

Pressekontakt:

HK Politische Kommunikation

Harald Kaliwoda

Mobil 0171 41 66 242

Mail harald.kaliwoda@afdbayern.de

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser: Viele Mitglieder und Freunde der AfD sollen ab 18 Uhr Wahlbeobachter sein

Landtagskandidat Mannes ruft auf vom demokratischen Recht Gebrauch zu machen

MÜNCHEN. Bayernweit sollen möglichst viele Mitglieder und Freunde der AfD bei der Stimmenauszählung als Wahlbeobachter vor Ort sein. Dazu hat der Günzburger Landtagskandidat und bayerische Partei-Vize Gerd Mannes aufgerufen. Es gehe darum von einem demokratischen Recht Gebrauch zu machen, das jedem zustehe.

Zwar gehe er davon aus, dass in den meisten Wahllokalen korrekt ausgezählt werde, jedoch gelte das Sprichwort: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Schließlich sei es in anderen Bundesländern schon durch Nachzählung zur Verschiebung von Mandaten gekommen, von denen oft die AfD profitiert habe.

Nähere Hinweise für interessierte Wahlbeobachter gibt es auf der Homepage unter: https://www.afdbayern.de/wahlbeobachtung/

Rückblickend auf den bayerischen Landtagswahlkampf sagte Mannes, die AfD habe mit einigen Problemen zu kämpfen gehabt, die Ihre politischen Gegner nicht hatten. So seien in sehr großem Umfang Plakate systematisch zerstört, gestohlen, bemalt, beklebt oder verunstaltet worden. Auch sei es nicht immer einfach gewesen Lokale für Veranstaltungen zu finden, da systematisch unzulässiger Druck auf Wirte ausgeübt wurde. Für politische Gegner war das offensichtlich einfacher, als sich auf Podiumsdiskussionen den Argumenten der AfD Kandidaten zu stellen. Angesichts solch unfairen Verhaltens, könne man auch bei der Stimmenauszählung in Einzelfällen Manipulationen nicht ausschließen und müsse dem durch Beobachtung vorbeugen.

Insgesamt geht Mannes davon aus, dass die rechten Schmuddel-Kampagnen der politischen Gegner beim Wähler nicht verfangen werden. Die Altparteien hätten vergeblich versucht, die AfD und ihre Kandidaten zu diffamieren. Bayern brauche wieder einen bürgerlich-konservativen und heimatverbundenen Kurs. Den garantiere nur die AfD. Mannes hofft, dass man das über 12 Prozent gelegene Ergebnis der Bundestagswahl toppen werde. Zudem sei der Zustrom an Neumitgliedern nach wie vor ungebrochen und weitere Erfolge in kommenden Wahlen seien vorhersehbar. 2019 stehe die Europawahl an und 2020 die Kommunalwahlen in Bayern. Jetzt am Sonntag stehe aber erst einmal Bayern ein historischer Tag mit dem Landtagseinzug der AfD bevor, betonte Mannes.

AfD-KV Günzburg

Vorsitzender Gerd Mannes

E-Mail: gerd.mannes@afdbayern.de

E-Mail: kv-guenzburg@afdbayern.de