Alexander Gauland: Bosse von Staatskonzernen sollten keine politische Agenda verfolgen

Berlin, 13. September 20018. Zu politischen Äußerungen von Telekom-Chef Höttges auf der Digitalmarketing-Messe Dmexco am Mittwoch in Köln sagt der Fraktionsvorsitzende und Bundessprecher Alexander Gauland:

„Wenn Vorstandsbosse von rein privaten Unternehmen sich politisch positionieren, wie etwa Siemens-Chef Joe Kaeser, dann ist das unter Umständen unklug, aber zu gleich ihr gutes Recht, solange die Anteilseigner damit einverstanden sind.

Die Deutsche Telekom befindet sich aber zu einem nicht unwesentlichen Teil im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland und damit des deutschen Steuerzahlers. Politisch Stimmung zu machen, kann da nicht Aufgabe des Vorstandsvorsitzenden sein. Höttges sollte sich um das wirtschaftliche Gelingen des Konzerns kümmern, anstatt eine politische Agenda zu verfolgen.“

 

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