Archiv für den Monat: Juli 2019

Bundesvorstand: Im Gedenken an die mutigen Patrioten vom 20. Juli 1944

Berlin, 20. Juli 2019. Wir denken an diesem Tag an die mutigen Männer und Frauen vom 20. Juli 1944, die vor 75 Jahren ihrem Gewissen folgten und unter dem Einsatz ihres Lebens die Ehre unserer Nation zu retten versuchten. Sie mahnen uns auch heute noch, gegen jede Form von Extremismus und Diktatur aufzustehen:

Am 20. Juli 1944, verabschiedete sich Claus Schenk Graf von Stauffenberg gegen 6 Uhr von seiner Familie, verließ die Villa in Berlin-Nikolassee, Tristanstraße 8-10, und flog um 7 Uhr mit seinem Adjutanten Werner von Haeften vom Flugplatz Rangsdorf zur Wolfsschanze in Ostpreußen, um Adolf Hitler zu töten, das NS-Regime zu beseitigen und den Zweiten Weltkrieg zu beenden. Ein denkwürdiger Tag!

Den Ausgang kennen wir: Obwohl Hitler durch Stauffenbergs Bombe verletzt wurde und die „Operation Walküre“ zur Beseitigung der NS-Herrschaft anlief, gelang der Umsturz nicht. Hitler überlebt, Stauffenberg wurde erschossen und viele seiner Unterstützer verfolgt und ermordet.

Von General Friedrich Olbricht, einem Mitstreiter Stauffenbergs, der mit ihm in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli im Innenhof des Bendlerblocks erschossen wurde, sind als letzte Worte überliefert: „Ich weiß mit Sicherheit, dass wir alle … in einer schon verzweifelten Situation das Letzte gewagt haben, um Deutschland vor dem völligen Untergang zu bewahren. Ich bin überzeugt, dass unsere Nachwelt das einst erkennen und begreifen wird.“

Und Henning von Tresckow, enger Verbündeter Stauffenbergs, erklärte gegenüber einem Offizier 1941, warum das Äußerste gewagt werden müsse: Sonst habe „Deutschland seine Ehre verloren“, die Folgen der NS-Verbrechen würden sich „in Hunderten von Jahren noch auswirken“. Für die Männer und Frauen des 20. Juli verletzten die Gräueltaten der Nationalsozialisten einen Ehrbegriff, der religiös-ethisch begründet und an die deutsche Nation gekoppelt war. Dieser deutschen Nation, deren Untergang sie abwenden wollten, sahen sie sich schicksalhaft verbunden.

Heute haben Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Henning von Tresckow, Friedrich Olbricht, Werner von Haeften, Hans von Dohnanyi, Helmut James Graf von Moltke, Carl Friedrich Goerdeler, Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim, Ludwig Beck, Julius Leber, Peter Yorck von Wartenburg, Dietrich Bonhoeffer, Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg und viele weitere Männer und Frauen des 20. Juli 1944 ihren Platz als Helden der Nation in der deutschen Geschichte eingenommen.

Eine Aufgabe der Zukunft wird es sein, den Patriotismus und Widerstandsgeist des 20. Juli noch stärker ins Zentrum der nationalen Erinnerung zu stellen – afd.de/grundgesetz.

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Jörg Meuthen zum 75. Jahrestag des 20. Juli: Helden der Nation

Berlin, 19. Juli 2019. Bundessprecher Prof. Dr. Jörg Meuthen erklärt zum 75. Jahrestag des 20. Juli 1944:

„Die Männer und Frauen des 20. Juli um Claus Schenk Graf von Stauffenberg wollten vor 75 Jahren das verbrecherische NS-Regime beseitigen und Deutschland vor dem Untergang bewahren. Sie wurden dafür verfemt, verfolgt, ermordet. Heute, 75 Jahre später, haben sie ihren Platz als Helden der Nation in der deutschen Geschichte eingenommen. Sie mahnen uns auch heute noch, gegen jede Form von Extremismus und Diktatur aufzustehen. Eine Aufgabe der Zukunft wird es sein, den Patriotismus und Widerstandsgeist des 20. Juli noch stärker ins Zentrum der nationalen Erinnerung zu stellen.“

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Georg Pazderski: Bundestag bunkert sich ein aus Angst vor den Folgen der eigenen Politik

Berlin, 19. Juli 2019. Der erste stellvertretende Bundessprecher der AfD, Georg Pazderski, kritisiert die Pläne des Bundestags für weitere Sicherheitsmaßnahmen am Reichstagsgebäude scharf:

„Dass der Bundestag sich jetzt mit einem zehn Meter breiten Graben und 2,50 Meter hohen Zäunen auf dem Platz der Republik geradezu einbunkern will, ist unerträglich. Das Parlament zeigt, dass es sich vor den Folgen der eigenen Politik fürchtet, die durch unkontrollierte Masseneinwanderung Gewalt und Terror nach Deutschland gebracht hat.

Insbesondere der geplante Graben zeugt von einer erschreckenden Geschichtsblindheit: Solche so genannte ‚Aha-Gräben‘ wurde von der DDR im Grenzgebiet zur Bundesrepublik und zu West-Berlin eingesetzt. Dass der Deutsche Bundestag sich nicht scheut, dieses Mittel einer menschenverachtenden Diktatur einzusetzen, ist ein katastrophales Zeichen.

Letztlich ist dieses Einbunkern zynisch, denn die Parlamentarier geben Millionen für die eigene Sicherheit aus, während die Bürger dieses Landes den Konsequenzen ihrer Katastrophenpolitik ungeschützt ausgesetzt sind. Noch bürgerferner kann man kaum sein.“

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Alexander Gauland: Absichtserklärungen allein reichen nicht, um die EU-Außengrenzen zu schützen

Berlin, 19. Juli 2019. Bundessprecher Dr. Alexander Gauland, Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion, begrüßt es, dass die künftige EU-Kommissionspräsidentin der langjährige AfD-Forderung nach einer wirksamen Bekämpfung der Schleuserkriminalität von Afrika nach Europa nachkommen möchte. Allerdings sei fraglich, wie ernst es Ursula von der Leyen damit wirklich sei:

„Frontex zu stärken und Schlepper zu bekämpfen sind richtige Forderungen, welche wir von der AfD schon seit Jahren stellen. Wenn Ursula von der Leyen jetzt unsere AfD-Forderung ebenfalls artikuliert, begrüßen wir das. Man muss aber schon fragen: Wie glaubwürdig ist das? Warum nicht schon längst? Frau von der Leyen war seit fast anderthalb Jahrzehnten Mitglied der deutschen Bundesregierung. Diese Bundesregierung hätte längst Schritte in diese Richtung anstoßen können. Doch das Gegenteil ist geschehen. Es wurde ein Pull-Faktor nach dem anderen geschaffen, um noch mehr Migranten nach Deutschland zu locken.“

„Vor diesem Hintergrund sind Forderungen nach einem besseren Schutz der EU-Außengrenzen sicherlich richtig. Absichtserklärungen allein reichen jedoch nicht aus. Frau von der Leyen muss nun beweisen, dass sie willens und in der Lage ist, diesen Worten auch Taten folgen zu lassen. Daran habe ich noch so meine Zweifel“, so Gauland.

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