Archiv für den Monat: November 2016

AfD-Parteitag: Bystron eröffnet die Jagd

Am Sonntag hat die Bayern-AfD in Ingolstadt ihren letzten Parteitag in diesem Jahr abgehalten. Auf dem Programm standen die Rückschau auf das erste Amtsjahr des Landesvorstandes, die Neuwahl eines Schatzmeisters sowie einige Satzungsänderungen.

Eröffnet wurde der Parteitag mit einer  kämpferischen Rede unseres Vorsitzenden Petr Bystron. Er kritisierte das „links-grün-versiffte Establishment, welches Deutschland in den letzten Jahrzehnten zunehmend zu einem Asozialstaat“ auf Kosten der deutschen Mittelschicht und der arbeitenden Bevölkerung“ heruntergewirtschaftet hatte. Bystron versprach, 2017 werden wir uns „das Land zurückholen und den Menschen ihren Stolz zurück geben“.

Einen zweiten Höhepunkt bildete die Rede von Beatrix von Storch. Die EU-Abgeordnete forderte in Ihrer Ansprache einen „Untersuchungsausschuss Merkel“, um all die Rechtsbrüche der letzten Jahre aufzudecken. Die etwa 400 Teilnehmer des Parteitages dankten es ihr mit stehenden Ovationen.

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http://www.afdbayern.de/landesparteitag/

Landesvorsitzender Bystron gibt bei AfD-Kundgebung in Deggendorf Vorgeschmack auf den Bundestagswahlkampf

Bei der AfD-Kundgebung am Samstag, 26. November in Deggendorf wird der bayerische Landesvorsitzende Petr Bystron den Startschuss für den Bundestags-Vorwahlkampf geben. Dass Kanzlerin Angela Merkel 2017 wieder antreten will, ist eine willkommene Wahlkampfhilfe für die AfD, betonte Bystron. Im Bundestag soll als erstes ein Merkel-Untersuchungsausschuss eingerichtet werden, um ihre permanenten Rechtsverstöße sowie die völlig verfehlte Migrations- und EU-Politik aufzuarbeiten.

Die Veranstaltung des Kreisverbands Deggendorf findet um 15 Uhr auf dem Michael-Fischer-Platz statt und hat das Motto: „Wer CSU wählt, bekommt Merkel! Mehr Demokratie wagen“, teilte die Kreisvorsitzende Katrin Ebner-Steiner mit, die auch im Landesvorstand sitzt.

Weitere Redner sind der stellv. Landesvorsitzende Ralf Steinmeier, der Bundesvorsitzende des AfD-Mittelstandsforums Hansjörg Müller, der niederbayerische Bezirksvorsitzende Stephan Protschka und die Deggendorfer Kreisvorsitzende Katrin Ebner-Steiner. Der als CSU-Rebell bekannt gewordene David Bendels wird ebenfalls bei der Kundgebung sprechen. Dort wird auch der der am selben Tag gewählte Bundestags-Direktkandidat für den Wahlkreis Deggendorf vorgestellt.

AfD Bayern hält Merkel-Kandidatur für die beste Wahlkampfhilfe

Landesvorsitzender Bystron freut sich schon auf einen „Untersuchungsausschuss Merkel“ im Bundestag / Union ist jetzt „noch leichter sturmreif zu schießen“

MÜNCHEN/BERLIN. Die Ankündigung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, 2017 erneut für das Amt zu kandidieren hat der bayerische AfD-Landeschef Petr Bystron als „die beste Wahlkampfhilfe für die AfD“ bezeichnet. Dies werde seiner Partei noch höhere zweistellige Prozentzahlen bescheren, sagte er und ergänzte: „Ich freue mich auch schon auf einen Merkel-Untersuchungsausschuss im Bundestag, in dem all ihre Rechtsbrüche und Selbstermächtigungen aufgearbeitet werden.“ Die AfD werde sie „für ihre völlig verfehlte, bürgerfeindliche Migrations- und Europapolitik zur Rechenschaft zu ziehen.“ Bystron, der sich auf seine Bundestagskandidatur vorbereitet, hatte bereits am Wochenende beim Landesparteitag der bayerischen AfD in Ingolstadt vor 400 Mitgliedern einen heißen Wahlkampf angekündigt.

Mit Merkel als Spitzenkandidatin könne man „die CDU und ihre kleine Schwester CSU noch schneller sturmreif schießen“. In der Fernsehsendung mit Anne Will habe die Kanzlerin am Sonntagabend nach ihrer Ankündigung unter Beweis gestellt, wie ratlos und volksfern sie immer noch ist, betonte Bystron und befürchtet: „Sie wird Deutschland den Rest geben.“ Notfalls mit grüner Koalitionshilfe.

Entlarvend fand der AfD-Landesvorsitzende, dass Merkel trotz mehrfacher Nachfrage von Anne Will nicht erklären konnte, warum sie sich nach elf Amtsjahren dem Wähler als Lösung anbieten möchte, obwohl sie für viele Bürger selbst Teil des Problems sei. Merkels Satz (Zitat) „es gibt unterm Strich immer wieder Alternativen“ hält Bystron angesichts der von ihr stets als alternativlos erklärten Regierungspolitik für unglaubwürdig.

Gefallen hat ihm hingegen die Tatsache, dass die Kanzlerin auffallend oft in dem Fernsehinterview auf die von ihr stark gefürchtete neue politische Konkurrenzpartei AfD zu sprechen kam. Sie gestand sogar ein, dass die AfD während ihrer Kanzlerschaft (Zitat) „durchaus stärker geworden“ sei. Bystron versprach, diesen Trend im Wahlkampf weiter kräftig auszubauen und erinnerte an einen Satz des neu gewählten US-Präsidenten Donald Trump über Merkel: „Die Deutschen werden sie stürzen, wenn sie wieder antritt.“

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Petr Bystron / AfD-Landesvorsitzender

Alternative für Deutschland

Landesverband Bayern

AfD kritisiert Doppelmoral der katholischen Kirche

AfD kritisiert Doppelmoral der katholischen Kirche

Bayerischer Landesvorsitzender Bystron zieht Negativ-Bilanz zum Ende des „Heiligen Jahres der Barmherzigkeit“ am 20. November

MÜNCHEN. Am 20. November verschließt Papst Franziskus die Heilige Pforte im Petersdom und beendet damit offiziell das „Jahr der Barmherzigkeit“. Für die Menschen war es eher ein Jahr des Terrors, betont vor diesem Hintergrund der bayerische Afd-Landesvorsitzende Petr Bystron und verweist auf die Serie islamistischer Anschläge mit insgesamt über 200 Toten seit November 2015.

Sie reichten vom „Bataclan“-Blutbad in Paris und den Brüsseler Attentaten vom März über den Anschlag auf der Uferpromenade von Nizza bis zu den islamistischen Terrorakten in einem Zug bei Würzburg und in der Innenstadt von Ansbach. „Fern von jeglicher Barmherzigkeit waren in der Silvesternacht vor allem die Übergriffe von Nordafrikanern auf rund 1.000 Frauen ausgerechnet vor dem Kölner Dom“, rief Bystron in Erinnerung.

Beim Umgang mit der Zuwanderungswelle und Hunderttausenden von Migranten in Deutschland wirft der AfD-Landeschef der katholischen Kirche eine Doppelmoral vor. Während sie Nächstenliebe predige, lasse sie sich für ihre Tätigkeit in der Migranten-Betreuung doppelt bezahlen. „An der Versorgung und Unterbringung der Zuwanderer verdient die Kirche über ihre angeblichen Wohltätigkeitsorganisationen wie der Caritas kräftig mit“, sagte Bystron und ergänzte: „Und das, obwohl die katholische Kirche 2015 sechs Milliarden Euro aus der Kirchensteuer einnahm.“ Weiter fordert der AfD-Politiker: „Wenn die Kirche wirklich Barmherzigkeit walten lassen will, soll sie ihre zahlreichen Immobilien für die vorübergehende Unterbringung von Migranten kostenlos zur Verfügung stellen.“

Deutschlands christliche Kirchen nahmen 2015 so viel Geld ein wie noch nie. Trotz sinkender Mitgliederzahlen betrugen die Kirchensteuereinnahmen laut Statistischem Bundesamt mit mehr als 11,46 Milliarden Euro einen neuen Rekord. So hat die katholische Kirche rund sechs Milliarden Euro eingenommen und die evangelische Kirche mehr als 5,3  Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2014 war das insgesamt eine Zunahme von fast 700 Millionen Euro.

Während das Geld laut Bystron auf der einen Seite „für üppige Gehälter von Kirchenfunktionären und luxuriöse Prunkbauten wie dem Limburger Bischofssitz von  Tebarzt-van Elst ausgegeben werden, müssen die vielen ehrenamtlichen Helfer der kirchlichen Einrichtungen Verzicht leisten“. Sie werden „nur mit einem Dankeschön und einem warmen Händedruck abgespeist“, kritisierte Bystron.

Bei allem grundsätzlichen Respekt vor dem Glauben rät er „den Kirchenoberen zu mehr Realitätssinn für die Alltagsprobleme von Menschen und die Anforderungen in der Politik“. Dann würden die Massenaustritte aus der Kirche vielleicht etwas zurückgehen. 2015 kehrten 181.925 Bürger der katholischen Kirche und 210.000 der evangelischen Kirche den Rücken.

Es genüge nicht, wie der Würzburger Weihbischof Ulrich Boom in einem Interview mit der katholischen Nachrichtenagentur KNA sagte, zu behaupten, „die Liebe Gottes ist unermesslich“ und „Gott gefällt das Zählen nicht so“. Die Bewältigung der Zuwanderung hat angesichts der Integrationskapazitäten sehr wohl eine zahlenmäßige Obergrenze, erklärt Bystron und legt dem Bischof einen Satz des von ihm geschätzten Philosophen und Theologen Thomas von Aquin ans Herz, der lautete: „Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit ist die Mutter der Auflösung.“ Ins Weltliche übersetzt heißt das soziale Gerechtigkeit, betont der AfD-Politiker und fügt hinzu: „Zur sozialen Gerechtigkeit gehört in Deutschland, dass Migranten durch finanzielle Zuwendungen nicht besser gestellt werden als Rentner, Alleinerziehende, Geringverdiener oder Arbeitslose.“

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Petr Bystron / AfD-Landesvorsitzender

Alternative für Deutschland

Landesverband Bayern