Archiv für den Monat: November 2015

EZB gibt neues Falschgeld heraus

Den Warnungen von Volkswirten und dem „Rat der Wirtschaftsweisen“ zum Trotz: Mario Draghi will die Geldschleusen der EZB noch weiter aufstoßen.

Die EZB pumpt derzeit bereits Monat für Monat 60 Milliarden Euro in die Währungsunion. Doch das ist nicht genug.

Gerade hat das im Schuldensumpf erstickende Japan den Beweis geliefert, dass die Druckerpresse eine marode Wirtschaft nicht zu retten vermag. Doch Draghi lässt dies unbeirrt. Mit schnellen Schritten will er den Asiaten folgen.

Goldseiten.de versucht die nächste Stufe der wohlstandsvernichtenden Geldpolitik der EZB mit schwarzem Humor erträglich zu machen und vergleicht die ungedeckte Euro-Druckerei mit der Herausgabe von Falschgeld.

„Das Falschgeld ist neben den angeführten Merkmalen leicht an der Unterschrift des EZB-Präsidenten Mario Draghi zu erkennen.“

Quelle: EZB gibt neues Falschgeld heraus

Gauland: Die EU hat sich von Ankara vorführen lassen

Auf dem Sondergipfel mit der Türkei in Brüssel hat die EU unter anderem Milliardenhilfen, Visaerleichterung und eine Beschleunigung der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei vereinbart. Dazu sagt der stellvertretende Vorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD), Alexander Gauland:

„Die Türkei hat in Brüssel einen guten Deal gemacht. Sie hat selbst alles bekommen, was sie wollte und dafür nichts als vage Absichtserklärungen abgeben müssen. Aus europäischer und aus deutscher Sicht jedoch, war dieser Gipfel ein Gipfel der Peinlichkeit und ein neuerliches Eingeständnis der eigenen Unfähigkeit.

Weil es der Bundeskanzlerin zu ungemütlich erscheint, die eigenen Grenzen zu sichern, kauft man sich nun mit der Türkei einen Torwächter, der den unpopulären Job der Grenzsicherung machen soll und der sich dafür reichlich entlohnen lässt. Mehr als drei Milliarden Euro sollen an die Türkei fließen. Noch vor kurzem war Erdogans Regime in Ankara bekannt für Menschenrechtsverletzung und die – teilweise gewaltsame – Unterdrückung von ethnischen und religiösen Minderheiten. Jetzt aber ist das auf einmal kein Problem. Die EU hofiert die Türkei und lässt sich dabei von ihr vorführen. Nichts Konkretes musste Ankara zusagen, die EU dagegen erfüllt direkt die Maximalforderungen.

Europa muss selber für den Schutz seiner Grenzen sorgen. Insbesondere Deutschland muss dies endlich tun. Es kann nicht sein, dass Drittstaaten als Söldner angeheuert werden, um unsere Probleme zu lösen. Wir werfen dabei nicht nur Unmengen an Geld, sondern zugleich auch noch unsere Werte und Überzeugungen über Bord.“

Pressekontakt:
Christian Lüth
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
christian.lueth@alternativefuer.de
Tel.: 030 26558370

Pazderski: Von der Leyens Motto – Ohne Ziel stimmt jede Richtung

Zum geplanten Einsatz von 1.200 deutschen Soldaten im Syrienkonflikt erklärt AfD-Bundesvorstandsmitglied Georg Pazderski:

„Es ist  nicht nur abenteuerlich, sondern auch höchst gefährlich, wie dilettantisch diese Regierung unter der Führung von Frau Merkel außen- und sicherheitspolitisch agiert. Frau Merkel schickt aus sogenannter Bündnissolidarität 1.200 deutsche Soldaten in eine kriegerische Auseinandersetzung und riskiert deren Leib und Leben, ohne dass sie eine Vorstellung zu haben scheint, was, wie, mit wem erreicht werden soll. Den sogenannten „Islamischen Staat“ gegebenenfalls auch in einer Koalition mit dem syrischen Diktator Baschar al-Assad zu bekämpfen, wie es Frau von der Leyen angedeutet hat, und Frankreich zu unterstützen greift zu kurz, denn damit werden die Symptome einer verfehlten Außen- und Sicherheitspolitik des Westens therapiert, nicht aber deren eigentliche Ursachen. Das Verhalten der Bundesregierung scheint wie schon so oft dem Motto zu folgen, ‚ohne Ziel stimmt jede Richtung‘.

Mit diesem Einsatz schliddert Deutschland, wie schon im Falle Afghanistans, in ein militärisches Abenteuer, dessen Ausgang mehr als ungewiss ist. Dieser Einsatz wird das Leben deutscher Soldaten kosten, viele Milliarden Euro verschlingen, die Terrorgefahr in Deutschland erhöhen und den Flüchtlingsstrom nicht aufhalten. Am Ende wird die Erkenntnis stehen, dass man nichts erreicht hat. Wie wollen zudem Frau Merkel und Frau von der Leyen einer deutschen Mutter erklären, dass ihr Sohn in Syrien gefallen ist, während sich Hunderttausende wehrfähige junge Syrer in Deutschland in Sicherheit aufhalten.

Dieser blinde Aktionismus ohne Plan und Konzept beweist letztendlich nur, dass Frau Merkel und Frau von der Leyen den Konflikten dieser Welt hilflos gegenüber stehen .

Beide Damen sollten endlich die einzig richtige Konsequenz ziehen und zurücktreten.“

Pressekontakt:
Christian Lüth
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
christian.lueth@alternativefuer.de
Tel.: 030 26558370

 

Petry: Panikmache vor dem Klimagipfel ist fehl am Platz

 

Anlässlich der bevorstehenden UN-Klimakonferenz erklärt die AfD-Vorsitzende Frauke Petry:

„Während die globale Mitteltemperatur in den letzten 19 Jahren annähernd konstant geblieben ist, erhitzt der Klimawandel derzeit vor allem die Gemüter. Bereits im Vorfeld der Klimakonferenz in Paris versuchen Behörden, Institutionen und Medien sich mit Schreckensszenarien zu überbieten. Selbst namhafte Einrichtungen scheuen sich nicht, vermeintlich präzise Prognosen für die kommenden 50 oder gar 100 Jahre abzugeben. Seriös ist das nicht.

Politik und Medien gehen aber noch weiter. Die so nie dagewesen Migrationsströme nach  Europa, die wir dieser Tage erleben, werden direkt oder indirekt mit dem Begriff Klimawandel in Zusammenhang gebracht. Dabei wird ignoriert, dass Bürgerkriege, Elend, Korruption, Nepotismus und religiöser Fanatismus die eigentlichen Gründe sind.

Diese Form der öffentlichen Panikmache ist nicht nur plump, sondern auch völlig fehl am Platz. Sie verleitet zu überhasteten und kopflosen Entscheidungen. Das beste Beispiel ist das katastrophale Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) der Bundesregierung. Auch hier hat man sich von Panik und Lobbyisten leiten lassen. Zum Schaden der Menschen.

Die UN-Klimakonferenz darf nicht die gleichen Fehler machen, wie Angela Merkel beim EEG. Die weltweite Reduzierung von Umweltbelastungen ist ein hehres und wichtiges Ziel. Soll es erreicht werden, muss es klug, sachlich und mit kühlem Kopf angestrebt werden.“

Pressekontakt:
Christian Lüth
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
christian.lueth@alternativefuer.de
Tel.: 030 26558370